Alpro beweist, dass Gesundheit, Umwelt und Wachstum Hand in Hand gehen können Gent, 17. Dezember 2015 – Alpro veröffentlicht seinen Nachhaltigkeitsbericht. In diesem erläutert das Unternehmen seine Vision sowie konkrete Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit. Bei dieser Vision spielt die weitere Reduzierung von CO2-Emissionen und Wasserverbrauch sowie die nachhaltige Nutzung von Ressourcen eine wichtige Rolle. Alpro legt ebenfalls großen Wert auf die Verringerung des Gehalts an Zucker und gesättigten Fetten in seiner gesamten Produktpalette im Kampf gegen Fettleibigkeit. Außerdem unternimmt Alpro wichtige Schritte, um bevorzugt regional angebauten Soja zu verwenden.

„Wir als Unternehmen finden es wichtig, Produkte auf den Markt zu bringen, die möglichst vielen Verbrauchern schmecken, aber darüber hinaus auch der Gesellschaft nützen. Wir haben erkannt, dass die Kapazitäten an natürlichen Rohstoffen und Ressourcen auf unserem Planeten nicht unendlich sind. Dieser Bericht zeigt, welche nachhaltige Entscheidungen wir jeden Tag bewusst treffen, sondern auch, wie diese Entscheidungen aktiv beitragen zur Erreichung der UN Sustainable Development Goals“, so Bernard Deryckere, CEO von Alpro.

Das Konzept der gemeinsamen Wertschöpfung: gesundes Wachstum – Hand in Hand mit gesellschaftlichen Auswirkungen

Die Nachhaltigkeitsstrategie von Alpro basiert auf dem Konzept der gemeinsamen Wertschöpfung sowie auf der Überzeugung, dass Gesundheit, Umweltschutz und wirtschaftliche Interessen Hand in Hand gehen können.

Mit Produkten, die jedes für sich nachhaltig sind, nimmt Alpro seit langem bei diesem Konzept eine führende Rolle ein. Außerdem entscheidet sich Alpro bei der Verwendung von Rohstoffen sowie bei Herstellung, Verpackung und Vertrieb bewusst für nachhaltige Lösungen, d. h. solche mit möglichst niedrigen CO2-Emissionen sowie geringem Wasser- und Rohstoffverbrauch.

Als erstes belgisches Unternehmen hat Alpro das Konzept „One Planet Thinking“ auf sein größtes Produktsortiment angewendet: Soja- und Mandelgetränke. Dieses Konzept wurde vor kurzem von Eneco, Ecofys und dem WWF entwickelt und verknüpft die Umweltauswirkungen eines bestimmten Unternehmens oder Produkts mit der Belastbarkeit unseres Planeten.

Derzeit belastet der Mensch die Erde in einem Maße, das weit über die Regenerationsfähigkeit unseres Planeten hinausgeht. Belgien steht auf dem fünften Platz der Länder mit dem höchsten ökologischen Fußabdruck pro Einwohner. Wenn jeder weltweit wie die Belgier leben würde, bräuchten wir satte 4,3 Planeten, um unsere Lebensweise fortsetzen zu können! (Quelle: Living Planet Report, WWF 2014)

Pflanzliche Nahrungsmittel haben wesentlich geringere Umweltauswirkungen als Lebensmittel tierischer Herkunft. So werden für Sojagetränke im Vergleich zu fettarmer Kuhmilch im Durchschnitt 2-mal weniger Land sowie 4-mal weniger Wasser verbraucht und sogar 2,5-mal weniger CO2 ausgestoßen.

„Derzeit entsprechen pflanzliche Nahrungsmittel einem Anteil von 3,9 % des europäischen Milchproduktemarktes. Unser Ziel ist, diesen Wert weiter zu erhöhen. Gesunde Ernährung und gesellschaftliche Auswirkungen sind für uns sehr wichtig, sollten aber mit einem gesunden Wirtschaftswachstum einhergehen“ meint hierzu Bernard Deryckere.

12 % weniger Zucker im Vollsortiment

Fettleibigkeit ist ein wachsendes gesellschaftliches Problem. Alpro-Produkte bieten eine Lösung dieses Problem, da sie von Natur aus wenig gesättigte Fette und extrem wenig Zucker enthalten.

„Unsere aromatisierten Alpro-Getränke enthalten 30 % weniger Zucker als die meisten Milchgetränke mit Frucht- oder Schokoladengeschmack. Zwischen 2008 und 2014 haben wir die Menge des Zuckers in unserer kompletten Produktpalette um 12 % reduziert. Wir sind dabei, diesen Wert bis 2018 um weitere 12,5 % zu verringern“, erklärt Christine Debeuf, Ernährungswissenschaftlerin bei Alpro.

Auch was die Fette angeht, unternimmt Alpro seit langem Anstrengungen, um den Anteil an gesättigten Fetten in der gesamten Produktpalette zu reduzieren. So verfolgt das Unternehmen das Ziel, dass auch in Zukunft, 70 % seiner Produkte nur wenig gesättigte Fette enthalten.

In Zukunft noch mehr Soja aus belgischem Anbau

Alpro bleibt seiner Linie bei nicht-genetisch manipuliertem Soja treu. Dieser wird in Kanada und Europa insbesondere von lokalen Landwirten der jeweiligen Region angebaut. Darüber hinaus hat Alpro die Bedeutung des regionalen Sojaanbaus für eine nachhaltige Landwirtschaft und einer größtmöglichen Reduzierung der Transportwege erkannt.

In Belgien arbeitet Alpro seit 2014 gemeinsam mit Partnern – darunter die Agentur für Innovation durch Wissenschaft und Technologie (IWT), das Institut für Agrar- und Fischereiforschung (ILVO) und die Universität Löwen – an einem Pilotprojekt, um die Sojaproduktion auch in Belgien zu fördern.

„Mit diesem Projekt möchten wir Soja zum neuen Mais machen“, so Sofie Goormachtigh, Doktorandin am ILVO. „Wir experimentieren mit der Saatzeit, geeigneten Sorten, optimalen Aussaatabständen, Düngung sowie dem Schutz des angebauten Sojas, um die Erntemenge zu maximieren. „Mit dieser Partnerschaft möchten wir 2017 Sojabohnen ernten – einer Nutzpflanze, die bis heute in unserem Klima nicht in große Mengen gedeiht.“

Auch in Frankreich hat das Unternehmen den Sojaanbau im Elsass neu eingeführt, wo die Produktionsanlage in Issenheim ausschließlich mit lokalem Französisch angebauter Soja beliefert wird. In den Niederlanden wurden 2015 bereits 400 Tonnen regional angebaute Sojabohnen geerntet und zu pflanzlichen Lebensmitteln verarbeitet.

Für die Presse:

Alpro – Greet Vanderheyden, Sustainabilty Manager – Tel. +32 473 80 06 55 - +32 9 260 22 35 – greet.vanderheyden@alpro.com

Alpro – Ann De Jaeger, VP Corporate Communications – Tel. +32 475 20 13 44 - +32 9 260 21 09 – ann.dejaeger@alpro.com