Fragen zu Produkten

Passen Alpro Soja-Produkte in eine FODMAP-reduzierte Diät?

Ja, Alpro Sojadrinks (außer Alpro Sojadrink light und Alpro Sojadrink Banane) und Soja-Desserts sind in einer FODMAP-reduzierten Diät erlaubt, da sie einen sehr geringen Gehalt an Oligosacchariden aufweisen und von Natur aus frei von Laktose sind.
Kleine Mengen (75 Gramm) der Alpro Soja-Joghurtalternative Natur, Vanille und Erdbeere mit Rhabarber können in einer FODMAP-reduzierten Diät verzehrt werden.

Woher beziehen Sie Ihre Sojabohnen (Anbaugebiete)?

Wir beziehen die Sojabohnen für die Alpro Sojaprodukte aus Kanada und Frankreich.

Verwenden Sie gentechnisch veränderte (GMO) Sojabohnen?

NEIN! Wir von Alpro verwenden keine gentechnisch veränderte Sojabohnen, noch sonstige gentechnisch veränderte Zutaten in unseren Produkten!

ALPRO legt seit Jahren Wert darauf, nur Sojabohnen ohne Gentechnik für seine Produkte zu verwenden.

Nicht nur die Sojabohnen selber sind uns wichtig, sondern auch die Menschen, die diesen wertvollen Rohstoff auf natürlich Weise anbauen. Darum arbeiten wir nur mit langjährigen Vertragsbauern in den jeweiligen Anbaugebieten zusammen. Unsere Landwirte respektieren den natürlichen Fruchtwechsel auf ihren Ackerflächen und betreiben eine nachhaltige Anbauweise. Sie genießen unser vollstes Vertrauen. So können wir sicher sein, dass wir unseren Kunden nur köstliche Sojaprodukte höchster Qualität anbieten.
Um dies auch wirklich gewährleisten zu können, garantieren wir während des gesamten Produktionsprozesses die vollständige Rückverfolgbarkeit unserer Zutaten. Durch ein lückenloses Kontrollsystem, das weit über die erforderlichen Industriestandards hinausgeht und von der Auswahl des Saatgutes bis zum Endprodukt reicht, sorgen wir so für höchste Qualitätsstandards. Das Ergebnis ist ein reines und natürliches Produkt, das den hohen Ansprüchen unserer Verbraucher entspricht. 

Wie lange sind Ihre Produkte nach dem Öffnen haltbar?

Nach dem Öffnen sind alle Produkte von Alpro® ca. 5 Tage lang haltbar, aber nur wenn sie im Kühlschrank bei weniger als +7°C gelagert werden!

Sind Ihre Produkte wirklich vegan?

Ja! Alle Produkte von Alpro® sind zu 100% pflanzlich und vegan. Jegliches tierisches Produkt ist bei uns "tabu". Das schließt auch alle Bestandteile der Verpackung mit ein!

Können andere Alpro Produkte in einer FODMAP-reduzierten Diät verwendet werden?

Die Alpro Reis & Kokos Produkte (Drinks und Cuisine) können in einer FODMAP-reduzierten Diät verzehrt werden. Ebenso der Mandel- und Haselnussdrink passen in diese Diät.
Alpro Haferdrink enthält Inulin und sollte daher in der Eliminationsphase der FODMAP-reduzierten Diät gemieden werden.

Sind Ihre Produkte auch für Diabetiker geeignet?

Ja. Alpro Produkte sind auch im Rahmen eines Diätplanes (unter Berechnung der Broteinheiten) für Diabetiker geeignet, besonders hervorzuheben sind die „Natur“-Produkte, die nur sehr wenig oder gar nicht gesüßt sind:

  • Alpro Sojadrink Original Fresh (auch als UHT-Drink erhältlich)
  • Alpro Sojadrink Ungesüßt (zum Kochen und Backen)
  • Alpro Mandeldrink Ungesüßt Fresh (auch als UHT-Drink erhältlich)
  • Alpro Soja Joghurtalternative Natur
  • Alpro Soja-Joghurtalternative Natur Ungesüßt
  • Alpro Soja Cuisine (die Sojacrème zum Kochen und Verfeinern vieler Speisen)

Auf jeder Produktverpackung finden Sie selbstverständlich die Nährwerte- und die Kohlenhydrat-Angaben. 

Allgemein

Soja und männliche Fruchtbarkeit


Die chemische Struktur von Soja-Isoflavonen ähnelt der des wichtigen weiblichen Hormons Östrogen. Isoflavone haben jedoch eine sehr geringe östrogenartige Wirkung: nur 1/10.000 bis 1/140.000 der Aktivität von Östradiol.
 
Sojalebensmittel haben keinen Einfluss auf den hormonellen Status von Männern
Die Metaanalyse von Hamilton-Reeves, die 32 Studien umfasst, ergab, dass Soja-Protein und -Isoflavone keinerlei Einfluss auf die Fortpflanzungshormone, die Testosterongesamtmenge, das freie Testosteron und das Sexualhormon–bindende Globulin bei Männern haben.
Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass Sojaprodukte keinerlei Auswirkungen auf den hormonellen Status bei Männern haben.
 
Klinische Nachweise bestätigen, dass Sojalebensmittel keine feminisierende Wirkung bei Männern haben.
Es gibt das hartnäckige Missverständnis, dass Isoflavone feminisierend auf Männer wirken und die männliche Reproduktionsfähigkeit nachteilig beeinflussen. Angesichts der Bevölkerungsdichte und des hohen Verzehrs von Sojalebensmitteln in asiatischen Ländern erscheint eine mögliche Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit durch Sojalebensmittel unwahrscheinlich. Tatsächliche gibt es keinerlei epidemiologische Daten, die auf negative Auswirkungen von Soja auf die Fruchtbarkeit bei Menschen schließen lassen. Auch klinische Daten ergaben beim Menschen keinerlei negative Auswirkungen von Soja auf die Fruchtbarkeit. Aus diesen Gründen ist eine nachteilige Beeinflussung der Fortpflanzung durch Soja äußerst unwahrscheinlich.

Im Rahmen einer Untersuchung durch Messina, die in der Zeitschrift „Fertility and Sterility“ veröffentlicht wurde, wurden Daten aus über 150 klinischen Interventionsstudien analysiert, wobei sich ergab, dass der Verzehr von Isoflavonen und Sojalebensmitteln keinerlei Auswirkung auf Testosteron oder Östrogen, Spermienanzahl, Spermienqualität, Brustgröße oder Erektionsfunktion bei Männern zeigte.

Nicht einmal Isoflavon-Expositionen, die erheblich über eine normale ernährungsbedingte Aufnahme (bis zu 480mg Isoflavone täglich) hinausgingen, haben Auswirkungen auf den Testosteron- oder Östrogengehalt im Blut von Männern, auf Spermienparameter oder auf die Erektionsfunktion.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Männer Soja unbesorgt in ihre tägliche Ernährung aufnehmen können, ohne ihre Potenz oder ihre Reproduktionsfähigkeit zu gefährden.

Sojalebensmittel kontra Sojaisoflavon-Nahrungsergänzungsmittel

Es ist wichtig, Sojalebensmittel von Isoflavonpräparaten zu unterscheiden. Sojalebensmittel sind Produkte auf pflanzlicher Basis, die Makronährstoffe, wie Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate, sowie Mikronährstoffe, wie Mineralien und Vitamine, sowie Isoflavone enthalten.
Isoflavonpräparate dagegen bieten in der Regel nur Isoflavone. Diese können hoch dosiert sein, wobei Qualität und Zusammensetzung sich von der in Sojalebensmitteln unterscheiden können.
Generell enthalten Sojalebensmittel mehr Genistein (55%) als Daidzein (35%) und relativ wenig Glycitein (<10% des gesamten Isoflavongehalts).
Isoflavone in Nahrungsergänzungsmitteln können entweder aus dem Sojakeim oder der ganzen Sojabohne stammen oder nur ein isoliertes Isoflavon enthalten, z.B. Genistein. Die Zusammensetzung der Isoflavone in Zusätzen entspricht daher nicht der Isoflavonzusammensetzung in der natürlichen ganzen Sojabohne.
Nahrungsergänzungsmittel enthalten außerdem große Mengen Isoflavone. Um die gleiche Isoflavonmenge aus Sojalebensmitteln aufzunehmen, müsste man eine extrem große Menge des Nahrungsmittels verzehren. Nahrungsergänzungsmittel mit 100 mg oder mehr Isoflavonen sind nicht ungewöhnlich, während Sojalebensmittel nur 3 mg Isoflavone je Gramm Sojaprotein enthalten.

Fermentiertes kontra unfermentiertes Soja

Sowohl fermentierte (Natto, Miso), als auch unfermentierte (Tofu, Milchalternativen aus Soja) Sojanahrungsmittel sind in Asien seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel verbreitet. Es wird zwar teilweise behauptet, fermentierte Sojanahrungsmittel böten größere gesundheitliche Vorteile als unfermentierte Varianten, diese Annahme ist jedoch unbegründet und konnte durch klinische Studien nicht bestätigt werden.

Beispielsweise wurde behauptet, Fermentierung verbessere die Verdaulichkeit von Sojaprotein. Die Verdaulichkeit von Sojaprotein aus unfermentierten ist jedoch bereits hervorragend, in der Regel besser als 90%.

Außerdem werden Isoflavone, natürliche Pflanzenbestandteile, die sowohl in unfermentierten, als auch in fermentierten Sojanahrungsmitteln vorhanden sind, absorbiert. Isoflavone in unfermentierten Sojanahrungsmitteln sind als b-Glucoside vorhanden. Bei der Verdauung werden sie durch Darmbakterien hydrolysiert und anschließend als Aglycone absorbiert. Bei fermentierten Sojanahrungsmitteln hydrolysiert der Fermentationsprozess die Isoflavone auf natürlichem Wege zu Aglyconen, die auf diese Weise sofort absorbiert werden können.
Eine Möglichkeit zur Bestimmung der Menge der absorbierten Isoflavone ist die Messung der Konzentration von Isoflavonen im Urin nach dem Verzehr von Sojaprodukten. Diese Methode ergab keinen Unterschied bei der Ausscheidung von Isoflavonen mit dem Urin nach dem Verzehr von Miso-Suppe (fermentiert) oder einem Sojadrink (unfermentiert) mit der gleichen Menge von Isoflavonen.
Zwar reduziert Fermentation den Phytatgehalt von Soja, es ist jedoch unklar, ob diese Reduzierung zu einer nennenswerten Steigerung der Mineralstoffaufnahme bei Menschen führt. Außerdem führt auch die feuchte Wärmebehandlung bei der Herstellung unfermentierter Sojanahrungsmittel zu einer Reduzierung des Phytatgehalts.
Fermentation kann den Gehalt an Trypsinhemmern verringern, die Relevanz dieses Umstands ist jedoch unklar, da die Menge von Trypsinhemmern in handelsüblichen unfermentierten Sojanahrungsmitteln bereits gering und damit klinisch irrelevant ist.